Stars im Karneval

Bernd Stelter

Am 6. November 1988 begann seine Karriere im Kölner Karneval, als er auf einem Vorstellabend vom „Klub Kölner Karnevalisten“ im Kölner Sartory-Saal entdeckt wurde. Da Bernd Stelter ein geborener Westfalle ist, glaubte er anfangs selbst nicht unbedingt an einen Erfolg im Karneval. Doch nach seiner ersten Session mit über hundert Auftritten waren seine Zweifel wohl abgelegt.

Es folgten Moderationen bei Radio RPR und beim WDR, erste Fernsehauftritte bei „RTL Samstag Nacht“ und der „Goldenen Eins“ bis hin zur eigenen Samstagabend-Show 7 Tage, 7 Köpfe mit Rudi Carrell.
Außerdem drehte Bernd Stelter insgesamt 4 Staffeln “Bernds Hexe”, seine eigene Sitcom auf RTL (bis zu 5 Millionen Zuschauer pro Folge).

Das Fernsehen hat ihn bundesweit bekannt gemacht. Aber die Bühne ist sein liebstes Terrain. Er braucht die direkte Nähe zum Publikum, mit seinem ersten Kabarettprogramm “Geschichten aus der Vorstadt” tourte er durch 120 Städte, dann wurde es Zeit für sein zweites Programm. „Papa ist ne Knackwurst“ war ein Kabarettprogramm über die Sorgen und Nöte eines Vaters mit seinem viertel- und halbwüchsigen Nachwuchs. Aber mit dem Papa werden auch die Kinder älter und so hieß sein vorletztes Programm folgerichtig: „Pubertät ist mehr als Pickel!“
Seit April 2008 ist er mit seinem neuen Programm „Mittendrin“ wieder auf Tour. Darin widmet er sich den Problemen der Midlife-Crisis und wieder seinem Lieblingsthema Familie.

Aber jedes Jahr ab dem 11.11 bis Aschermittwoch ist Bernd Stelter stets im Karneval aktiv. Mit der Figur des „Werbefachmanns“ lernte man ihn früh im Kölner Sitzungskarneval kennen. Seine Lieder wie „Ober, Zack ein Helles“ (Parodie auf den Hit „Alice“ der engl. Popgruppe Smokie), „Ich hab drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär“, „Im nächsten Leben werd’ ich lieber ein Kaninchen“ und „Ma-hat-ma“ sind (Karnevals-)Schlager geworden.